Gestern konnten wir eine wunderbare Ausstellung in unserer Hauptstelle eröffnen. "Ich glaube an Wunder, weil ich selbst Wunderbares erfahren durfte", so beschrieb Pfarrer Gerhard Durst seine Gemütslage bei Eröffnung der Ausstellung. Ein Besucher hatte sich seinerzeit in der Sitzung des Kirchenvorstandes angekündigt und einen Koffer voller Kunstwerke abgegeben. Kommentar: "Macht damit, was ihr wollt, Hauptsache es kommt der Kirche in Eschenbach zu Gute.". Im Koffer waren wahre Schätze. Kunstwerke von Otto Schmidt - einem regionalen Künstler. Kaum gesichtet begann Pfarrer Durst zusammen mit seinen Mitstreitern erste Gedanken anzustellen, wie man die Sammlung für die Sanierung der Eschenbacher St.-Paulskirche einsetzen kann. So sprach man zunächst mit unserem Vorstandsvorsitzenden Georg Mertel, der wiederum die vertrauensvolle (ich schreib jetzt mal bewusst nicht wunderbare) Aufgabe an mich weitergab.
In den ersten Gesprächen waren schnell Ideen geboren. So zum Beispiel die gestrige Ausstellung, die wir zusammen mit ca. 70 Besuchern feierlich eröffnen konnten. Unser Vorstandsvorsitzender Georg Mertel, der stv. Bezirkstagspräsident Norbert Dünkel und Pommelsbrunns Bürgermeister Jörg Fritsch zeigten sich in ihren Grußworten sehr begeistert von der Art und Weise, wie hier regionale Kunst etwas Gutes tut.
Pfarrer Durst stellte abschließend nochmal den Künstler und sein Wirken vor. Er verwies auf die noch sehr große Finanzierungslücke, die noch zu decken ist, bis die Sanierung des Kirchengebäudes angegangen werden kann.
Die Werke von Otto Schmidt sind in unserer Hauptstelle noch bis 21.10.2011 zu sehen. Kaufinteressenten können die Werke gerne erwerben. Des Weiteren gibt es Motivkarten, die zum Preis von je 3 Euro erworben werden können. Der Gesamterlös kommt der Kirche Eschenbach zu Gute.
Hier einige Fotos von der Eröffnung der Ausstellung.
Zum Foto: Einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro konnte Direktor Georg Mertel an Pfarrer Gerhard Durst überreichen. Als Gegenleistung schenkte der Pfarrer uns einige Werke aus seiner Sammlung. Wir werden Sie in neuen Geschäftsräumen der Öffentlichkeit zugänglich machen.
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